Prof. Dr. Wolfgang Hasenpusch

Mariendisteln sind seit alters her in der medizinischen Anwendung

Eine Heilpflanze, 

die auch zum Kochen geeignet ist

Mariendisteln, die am Wegesrand durch ihre hellvioletten Pinsel-Blüten auffallen, zählen seit alters her zu den bedeutendsten Heilpflanzen. Ihr wird erfahrungsgemäß nachgesagt, dass sie die Entgiftungsfunktion der Leber unterstützt sowie auch dem Verdauungssystem hilfreich zur Seite steht. Daher dienen diese stacheligen Pflanzen, die in Europa, Nordamerika und Australien heimisch sind, auch als Nahrungsergänzungsmittel. Neben ihrer leberschützenden Wirkung weist die Mariendistel auch antioxidative Eigenschaften auf. Die in Mariendisteln enthaltenen Flavonoide können freie Radikale neutralisieren und so dazu beitragen, oxidativen Stress und Entzündungen im Körper zu reduzieren. Nebenwirkungen von Mariendistel sind in der Regel mild und treten nur selten auf.

Struktur und Eigenschaften von Isosilybinin.

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