Prof. Dr. Wolfgang Hasenpusch
Majestätisch wächst die Königskerze(Verbascum) bis zu drei Meter und höher nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtend gelben runden Blüten. Wild vorkommend steht die Königskerze unter Naturschutz. Auf den ersten Blick lässt sie sich mit der Nachtkerze (Oenothera biennis) verwechseln, die ebenfalls gelb und mit einem hochwachsenden rispigen oder Kandelaber-artigen Blütenstand versehen ist, wie ein Kerzenleuchter mit vielen Blütenkerzen aussieht, und ebenfalls am Wegesrand wächst. Die für den Menschen ungiftige Heilpflanze, vor allem als Schleimlöser gegen Reizhusten, bietet vielen Tieren, wie Schmetterlingen, aber auch Hummeln, Fliegen und zahlreichen Käfern Nahrung. Aufgüssen aus den Blüten und Blättern zusammen mit anderen Heilkräutern als Tee oder allein verwendet wird eine Linderung bei zahlreichen Atemweg-Beschwerden nachgesagt.
Königskerze (A) und Nachtkerze (B; Fotos: Wikipedia /Lairich Rig (A) sowie AnRo0002 CC BY-SA 3.0).
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